Aluminium • Die Gefahr aus der Deoflasche
Gut duften will jeder, doch für welchen Preis. In Deodorants sorgt Aluminium für die Unterdrückung von Schweiß und kriecht über die Haut in den Körper.
In Deodorants unterdrückt es Schweiß, in Lippenstiften den Farbauslauf, in Zahncreme soll es vor Karies schützen. Auch Nahrungsmittel und Medikamente haben es in sich: Aluminium besitzt vielfältig chemische Eigenschaften.
Woher stammt Aluminium?
In reiner Form kommt Aluminium auf der Erde nicht vor. Es ist Bestandteil von chemischen Elementen und hält diese zusammen. Ob als Salze, Silikate oder Stearate, es geht aus unterschiedlichen Verbindungen hervor. Die Aufgabe und seine Verwendung wechseln und das Wirkungspotential um ein Gleiches mit.
Aluminiumsilikate und -Stearate haben eine hohe Festigkeit und sind sehr bindungsstabil. Praktisch sind sie nicht wasserlöslich und nicht abspaltbar, das macht sie weniger risikoreich. Ganz im Gegensatz zu Aluminiumsalz, dieses ist wasserlöslichen und somit abspaltbar - und genau das macht es so gefährlich.
Was der Körper mit Aluminium macht
▣ Der Körper kann es nicht von selbst entsorgen.
Ist es erst mal auf der Haut, verschließt es die Poren und unterbindet die Schweißbildung. Auf diese Weise wird die natürliche Entgiftung der Haut unterdrückt. Nachweislich lagert Aluminium sich im Gewebe des Körpers ab. Kontinuierlich zugeführt hinterlassen auch kleinste Mengen Zellreaktionen. Über die Haut dringt es in den Blutkreislauf und seit Jahren schon wird es mit Alzheimer und Brustkrebs in Verbindung gebracht - der Verbraucher läuft ständig Gefahr seine Gesundheit zu ruinieren. Hersteller und Behörden stufen es als harmlos ein.
▣ Es funktioniert als Nervengift, ist krebserregend und allergen.
Manche Impfstoffe wirken ohne Zugabe von Aluminium wenig oder gar nicht. Um die Bildung von Antikörpern anzuregen, wird Aluminium als Hilfsstoff zugesetzt. Hierbei werden Muskeln und Gewebe geschädigt und Immunzellen beginnen zu sterben. Dadurch gerät das Immunsystem in Alarm und beginnt zu suchen ⇾ ohne Aluminium bleibt die Bildung von Antigenen aus.
Aluminiumhaltige Bestandteile, die über Nahrungsmittel oder nur allein über das Einatmen von Deo-Sprays in den Organismus geraten, können die Blut-Hirn-Schranke passieren. Dort lagern sie sich an Nervenzellen ab und schädigen diese langfristig.
Nutzen wir Deodorant, gelangt Aluminium über die Achselhöhlen in den Körper. Unter den Achseln ist es warm, die Poren sind somit offen und die Chemikalien lagern sich in den Fettschichten der Brust an, mit krebserzeugendem Potential. Nahrungsmittel in Verbindung mit Aluminium führen zur Sensibilisierung. Ab diesem Moment hat der Mensch allergische Reaktionen gegen dieses Nahrungsmittel.
Gemessen an den Auswirkungen, ist der Preis sehr hoch: Wir bezahlen mit unserer Gesundheit. Du kannst Aluminium meiden, indem du in der INCI, das heißt auf der Rückseite des Produktes oder der Verpackung nachliest, ob welches enthalten ist.
Arten von Aluminium
- Aluminium Chloride (wasserlöslich, in Deos)
- Aluminium Chlorhydrate (wasserlöslich, in Deos)
- Aluminium-Starch-Octenylsucciate (wasserlöslich, absorbierend)
- Aluminia (Aluminiumoxid)
- Aluminiumoxid (in Zahnpasta)
- Aluminiumflorid (in Zahnpasta)
- Calcium-Aluminium-Borosilikat (Silikat, in Lippenstift)
- Aluminiumhydroxid | CI77002 (Tonerdehydrat, stabile Form)
- Aluminium Powder | CI 77000
- Dihydroxyaluminiumstearat
- Alcloxum
- Alcloxa (synthetisch)
- Aldioxa (synthetisch)
- Aluminum-chlorhydroxy-allantoinat
- Aluminum-dihydroxy-allantoinate
- Alaun (natürliches Mineral, aluminiumhaltig)
Einmal Sprühen reicht schon aus
Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat nachgerechnet. Mit einmal sprühen nimmt der Körper 10,5 Mikrogramm Aluminium über die Haut auf. Als unbedenklich gilt bei einem Menschen mit etwa 60 kg Körpergewicht eine Tagesdosis von 8,6 Mikrogramm. Aluminiumhaltige Deos liegen deutlich darüber.
Der Grenzwert ist auch ohne Deo schnell erreicht. Täglich nehmen wir in irgendeiner Art Gifte im Körper auf und Aluminium kommt in Nahrungsmitteln und in Trinkwasser vor. Über Verpackungen wie Dosen, Folien, Tuben und Alubackschalen kann das Leichtmetall auf Speisen übergehen.
Das Bundesinstitut für Risikobewertung rät, Aluminium im Auge zu behalten. Ideal sind Deos ohne Aluminium. Hier muss man zwar nachlegen, weil diese Art von Deos nicht ganz so lange vorhalten wie ihre aluminiumhaltigen Konkurrenten, doch dafür lebt es sich gesünder.
Alaune statt Aluminium?
In zertifizierter Naturkosmetik sind synthetische Aluminiumsalze verboten. An dessen Stelle tritt natürliches Mineralgestein: Das Aluminiumsalzkristall Alaun (bitteres Tonerdesalz) gilt als Wirkstoff mit schweißhemmender Wirkung.
Aus Naturstoffen wie Mineralien kann Aluminium nicht herausgelöst werden und Alaune reagieren nicht oder nur im sehr geringen Maße mit Luft, Wasser oder anderen Reaktionspartnern. Praktisch sollten sie nicht in der Lage sein, freies Aluminium abzuspalten.
Naturkosmetiker und holistische Denker beanspruchen diese chemische Eigenschaft für die Befürwortung und weisen Alaune als sicher aus.
Herstellung bis zur Entsorgung
Aluminium ist das dritthäufigste Element in der Erdkruste, ein Leichtmetall, fast so fest wie Eisen, doch um zweidrittel weniger Gewicht. Lichtdurchlässig, rostfrei, einfach zu verarbeiten und formbar. Diese Eigenschaften machen es zu einem von der Industrie begehrten und vielseitig einsetzbaren Stoff.
Es ist das meist eingesetzte Metall, wie für Aluminiumverpackungen. Diese fordern riesige Mengen an Rohstoffen und für die Umwandlung von Aluminiumhydroxid in Aluminium sehr viel Energie.
Gewonnen wird das Metall hauptsächlich aus dem Erz Bauxit, das in Tonerde, Granit oder Gneis steckt. Die Beförderung vom Boden ans Tageslicht erfolgt im Tagebau und davon sind im Bauxit bis zu 60% Aluminium enthalten. Schwerpunkt-Länder für den Abbau sind Australien, China und Brasilien. Auch in Guinea und Indien wird Bauxit gewonnen.
Für Bauxit müssen Ur- und Regenwald herhalten. Ganze Ökosysteme werden damit zerstört: Das durch den Abbau entstandene Abfallprodukt Rotschlamm besteht aus giftigen Chemikalien und Schwermetallen. Der Schlamm kann nicht weiterverarbeitet werden. Entsorgt wird er entweder durch Deponieren oder durch Ableitung in Seen und Flüssen.
TITELBILD: Goodboy Picture Company | iStock , bearbeitet
QUELLE:
ALUMINIUM IN KOSMETIK
www.rtl.de/cms/aluminium-in-kosmetik-wie-gefaehrlich-sind-lippenstift-zahnpasta-co-1900670.html
LEICHTGEWICHT MIT SCHWEREN FOLGEN
vorort.bund.net/dillingen/aktuell/alu.htm
Parabene in Kosmetik • Konservierung mit Folgen
Seit Jahrzehnten dienen sie der Kosmetik, in Medikamenten und Lebensmitteln. Parabene haben antimikrobielle Wirkung und sind hoch schädlich.