Mehr Gentechnik in unserem Essen - Plan 2028
2028 soll es losgehen: Das EU-Parlament lockert drastisch den Einsatz von Gentechnik. Das Parlament hat beschlossen, Pflanzen aus Neuen Genomischen Techniken (NGT) von bisher strengen EU-Gentechnikregeln frei zustellen. Diese Neureglung ist ab Mitte 2028 geplant. Hierzu werden molekularbiologische Verfahren (u.a. Genschere CRISPR) zur gezielten Mutation von Pflanzen-DNA eingesetzt. Ziel ist die Genese resilienter Sorten gegen Trockenheit und Krankheiten, inklusive Beschleunigung des Wachstums. Die EU bezeichnet es als mehr Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft und treibt strikt rechtliche Richtlinien an. NGT-Lebensmittel müssen nicht gekennzeichnet werden. Hier geht es klar um Profit und mögliche Patente. Was aber machen veränderte Gene mit dem Wasser, Zucker, Protein der Pflanze?
Es dreht sich um Saatgut von Nutzpflanzen. Der Klimawandel zieht Spuren nach sich, die Landwirte wünschen sich bessere Ernten durch neue Züchtungsmethoden. Stärkeres Wurzelwerk und mehr Resistenz gegen Dürre.
Die Neuen Genomischen Techniken (NGT) umfasst die gezielte Modifizierung der DNA der Pflanze. Dadurch erhalten die Pflanzen neue Eigenschaften. Beispiele für NGT-Pflanzen sind krankheitsresistente Kartoffeln, trockenheitstoleranter Mais und glutenarmer Weizen. Auch saftige Früchte wie Tomaten und Trauben gehören dazu.
Bei den drei erstgenannten Pflanzen handelt es sich um Grundnahrungsmittel, Kartoffeln und Weizen für Menschen, Mais als Kraftfutter für Tiere, die weiter als Fleisch für den Menschen dienen, NGT-Mais auch für Biogas und Kraftstoff.
NGT-Nahrungsmittel, vornehmlich von Großkonzernen produziert und verändert, sind künftig nicht deklarationspflichtig. Wir haben im NGT-Sektor keine Möglichkeit, diese gentechnisch veränderten Nahrungsmittel abzulehnen. Akzeptanz wird beim Konsumenten vorausgesetzt.
Was der Bund für Naturschutz besonders kritisiert: Die neue Gentechnik soll nicht nur für landwirtschaftliche Nutzpflanzen erlaubt sein, sondern für wildwachsende Flora und die gesamte Vegetation. Darunter fielen dann auch Gartenkräuter. Solche Veränderungen können genauso zufällig in der Natur passieren, betonen Experten.
Als präzisestes Werkzeug zur Genom-Modifizierung wird CRISPR (die Gen-Schere) eingesetzt. Hauptsektoren sind die Medizin (Gentherapie gegen Erbkrankheiten) und Agrarbiotechnologie (resistente Nutzpflanzen), sowie Biotechnologie - diese gehört zur Grundlagenforschung inklusive Tierversuche. CRISPR besteht seit 2012.
Unterteilung der Neuen genomischen Techniken
Neue genomische Techniken (NGT) werden in zwei Kategorien unterteilt, die unterschiedlichen Rechtsverpflichtungen unterliegen: NGT-1 und NGT-2.
NGT1-Pflanzen sind konventionellen Züchtungen gleichgestellt und unterliegen keiner Pflicht zur Kennzeichnung. Gentechnik, die über NGT-1-Pflanzen hinaus geht bleibt in der EU weiterhin reguliert und fällt unter NGT-2.
Das umfasst alle Pflanzen, die den Rahmen der strengen Äquivalenzkriterien von NGT-1 überschreiten. Diese Pflanzen unterliegen dem EU-Gentechnikrecht. Dazu gehören Risikobewertung, Rückverfolgung, Kennzeichnung. Sie werden weiterhin als GVO gelabelt. Unter NGT-2 befinden sich die transgenetischen Veränderungen.
Als transgen wird ein Organismus bezeichnet, in dessen Genom ein Gen einer anderen Gattung eingefügt wurde. Der Gentransfer wird über die Artengrenze hinweg vorgenommen (artfremd).
Kennzeichnung für Transgen
In der EU müssen Lebensmittel mit direkt eingeschleusten Gen-Zutaten gekennzeichnet werden. Bei der Kennzeichnung von gv Lebens- und Futtermitteln gilt das Prinzip der Anwendung. Es spielt dabei keine Rolle, ob die gentechnische Veränderung im Produkt nachweisbar ist. So sind Glucosesirup oder Dextrose, produziert aus gv Mais, kennzeichnungspflichtig.
In deutschen Supermärkten findet sich bloß kaum ein Produkt, das als 'gentechnisch verändert' gekennzeichnet ist. Grund dafür ist die Ablehnung der Verbraucher von Gentechnik in Lebensmitteln. Hersteller tun alles dafür, um kennzeichnungspflichtige Zutaten in ihren Produkten zu vermeiden.
Aber, es besteht dennoch eine Form indirekter Akzeptanz:
Tatsächlich kommen Menschen bereits seit Jahren indirekt mit Gen-Zutaten in Kontakt, die Kennzeichnungspflicht hat Lücken: Vitamine, Fette, Zusatzstoffe und Enzyme, die mit gentechnisch veränderten, d.h. synthetischen Mikroorganismen produziert werden können - wie Käse und Milch, für die das Labenzym Chymosin zur Gerinnung benötigt wird ... kennzeichnungsfrei, da es ein Verarbeitungsstoff ist.
Auch Zusatzstoffe, die in geschlossenen Systemen im höchsten Reinheitsgrad mit gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt werden, unterliegen keiner Kennzeichnung.
Die Kennzeichnungspflicht gilt auch nicht für Produkte, für die genverändertes Futter verwendet wurde. In der Praxis betrifft es die Landwirtschaft mit Mais und Sojapflanzen. Ein Großteil der gv-Pflanzen wird im Tierfutter verarbeitet für Fleisch, für das Tiere mit gentechnisch veränderten Pflanzen gefüttert wurden.
Auch Lecithin stammt aus Soja - wie für Schokolade. Da ein Großteil der weltweiten Sojaernte gentechnisch verändert ist, stammt das Lecithin oft aus solchen Pflanzen.
Hier versteckt sich überall Gentechnik unterhalb der Kennzeichnungsschwelle. Ohne das es Konsumenten bewusst wird, ist der Einsatz von gv Mikroorganismen und Pflanzen bei der Herstellung von Lebensmitteln seit Jahrzehnten Realität.
Kennzeichnung für NGT-1
Keine Pflicht-Kennzeichnung für Reis, Kartoffeln, Weizenbrote, Tomaten und Wein im Supermarkt bei NGT-1 Pflanzen. Leichter für die Industrie: Lebensmittelhersteller, vor allem Großkonzerne, müssen sich dem Konsumenten gegenüber nicht offen legen und können unversteckt im NGT-1 mit Pflanzen machen was sie wollen.
Ein paar Gedanken
Gentechnik bedeutet Erbgutveränderung.
1 Ein transgener Eingriff verändert gezielt das Erbgut eines Organismus. Ein externaler Vorgang, bei dem artfremde Gene (Erbgut anderer Spezies) in das Genom einer Pflanze, Tieres, eines Mikroorganismus oder im Menschen eingeschleust werden, was eine Kontaminierung darstellt.
2 Die Genschere CRISPR verändern gezielt das Erbgut eines Organismus, indem sie das bestehende eigene Genom punktgenau bearbeitet. Die eigene Genetik wird internal beschnitten oder neu überschrieben. Eine Überschreibung könnte vielleicht zurück genommen werden, eine Beschneidung ist endgültig.
Wissenschaftliche Aussagen, der Verzehr transgener Pflanzen sei kein Gesundheitsrisiko für den Menschen, trifft organisch zu. Die veränderten Proteine werden vom Verdauungssystem auf die gleiche Weise wie bei naturreinen pflanzlichen Nahrungsmitteln gespalten. Kein Problem. Organe tun ihre Arbeit.
Lebenscode (DNA) und Epigenetik - Pflanzen, Tiere, Menschen bestehen aus Zellen, Telomere, Mitochondrien und Immunsystem. Zellen, die mit Ur-Informationen gefüllt sind.
Sekrete eines Menschen (wie Speichel, Schleim) enthalten zelluläre Bausteine und Informationen. Zellen interagieren ständig miteinander, ihrer Umgebung, mit den zellulären Informationen anderer Menschen (durch Austausch von Sekreten (wie Speichel, Schleim) sowie bei der oralen Aufnahme von Organismen (Nahrungsmittel) mit deren Informationen. Gelangen diese in den Körper eines anderen Menschen, interagieren die enthaltenen Signalstoffe mit dem dortigen Immunsystem und den Zellen.
Holistik geht davon aus, das pflanzliche Nahrung - insbesondere pflanzliche Rohkost - lebendige Energie ist und eine natürliche Information enthält. Genetische Eingriffe durch Labore werden als Störung dieser natürlichen Harmonie vermutet. Pflanzen sind mehr als nur Chemie, sie sind Energiespender.
Zelluläres Wasser in Früchten (Obst und Gemüse) besitzt eine hexagonale Struktur, wodurch der Körper dieses besonders gut aufnimmt. Nach Theorie von Prof. Gerald Pollack handelt es sich um Exclusion Zone Wasser (EZ-Wasser). Zellverfügbarkeit: Die Struktur ähnelt dem Wasser in menschlichen Zellen. Das Wasser in Früchten ist dichter strukturiert und gibt eine negative Ladung ab - was Energie spenden soll.
Proteinveränderung beeinfluss den Wasserstoffwechsel der Pflanzen. Die Resistenz gegen Trockenheit könnte den eigenen Wasserverbrauch der Pflanze während der Wachstums erhöhen. Aufgrund des Zwecks 'Dürre zu überstehen' könnte dieses im Endeffekt zu weniger Wassergehalt in der Pflanze führen, somit wäre auch die Fläche des zellulären Wassers geringer.
Zucker als Kaufanreiz. Zuckerverbindungen werden gezielt gesteuert seit Jahren. Forschungen zeigen, das die Gen-Schere CRISPR den Zuckerstoffwechsel perfekt steuern kann. Bei Tomaten bestehen seit Jahren Agrar Zielkonflikte zwischen Größe und Süße der Frucht. CRISPR Forschung zeigte, dass die Glukose und Fruktose bis zu 30 % gesteigert werden können. ... NGT opened the door ... Ur-Energie bekommt der Mensch nicht mehr.
Zelluläre Kontaminierung durch transgene Gentechnik: Die Software des Menschen, der Tiere und Pflanzen selbst wird belastet. Unser Körper muss ein höheres Energielevel für die Verarbeitung der veränderten Erb-Informationen bereitstellen. Das führt zu oxidativen Stress. Das wiederum erschöpft. Die menschliche Leistungskraft sinkt ... (trotz genetischem Glukose-Push ...).
Ökosystemisch kann sich Transgen-Saatgut und der damit verbundene Einsatz von Agrarchemikalien schädlich auf die Gesundheit des Bodens und auf die biologische Vielfalt auswirken.
Gesundheitlich könnte es den Darm belasten. Da viele genmanipulierte Pflanzen (gv-Soja oder gv-Mais) so verändert wurden, dass sie selbst Insektizide produzieren oder resistent gegen Unkrautvernichter (Glyphosat) sind, könnte dieses negative Auswirkungen auf die menschliche Darmflora und das Immunsystem haben.
AUTOR: CLEAR YOU UP!
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LESENSWERT
NEUE GENTECHNIK IN DER LANDWIRTSCHAFT
www.deutschlandfunk.de/landwirtschaft-gentechnik-als-neue-option-fuer-den-100.html
www.tagesschau.de/wissen/gentechnik-fragen-antworten-100.html
GENTECHNIK FÜR INNOVATIVE LANDWIRTSCHFT
www.europarl.europa.eu/news/de/press-room/20260611IPR45215/neue-genomische-techniken-fur-innovationen-in-nachhaltiger-landwirtschaft
GESUNDHEITSRISIKO DURCH GENTECHNIK
www.drze.de/de/forschung-publikationen/im-blickpunkt/gmf/module/gesundheitsrisiken-durch-gentechnisch-veraenderte-lebensmittel
KENNZEICHNUNG VON LEBENSMITTELN
www.lgl.bayern.de/lebensmittel/kennzeichnung/echtheit_herkunft/gentechnische_lebensmittel/index.htm
KÄSE OHNE LAB?
www.schweizerkaese.ch/storyroom/tipps-tricks/kaese-ohne-lab
www.ktipp.ch/fileadmin/content/files/zusatz/2020/Kaeseohnelab.pdf
VERSTECKTE GENTECHNIK
www.transgen.de/lebensmittel/2881.lebensmittel-versteckte-gentechnik-ohne-kennzeichnung.html
DATENBANK GENTECHNIK: CYSTIN
www.transgen.de/datenbank/zusatzstoffe/2025.cystein-cystin-e920.html
WAS KRITKER SAGEN
www.otv.de/mediathek/video/eu-plant-neue-regeln-fuer-gentechnik-was-befuerworter-und-kritiker-sagen
GENTECHNIK AN MENSCHEN
www.profil.at/wissenschaft/gentechnik-mensch-evolution-10573180
RECHTSGUNDLAGEN
gentechniken.de/gentechnikgesetz-rechtsgrundlagen-gentechnik/
CRISPR/CAD GENSCHERE
www.landwirtschaft.de/wirtschaft/beruf-und-betrieb/trends-und-innovationen/neue-genomische-techniken-in-der-pflanzenzuechtung-chancen-und-risiken-der-genschere-crispr/cas
KINDERBUCH - GENETIK
www.knesebeck-verlag.de/der_code_des_lebens/t-1/1043
EZ-WASSER UND PROTEINE
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CRISPR MACHT DIE FRÜCHTE SÜSS
www.pflanzenforschung.de/de/pflanzenwissen/journal/crispr-macht-die-fruechte-suess
MOLEKULARE ANSÄTZE - SÜSSE IN OBST UND GEMÜSE
www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S030442381000422X
ZELL ZELL INTERAKTIONEN
www-archiv.fdm.uni-hamburg.de/b-online/d27/27.htm
AUCH NGT VERÄNDERTE TIERE
www.bmleh.de/DE/themen/landwirtschaft/biotechnologie/ngt.html