Fakten: Wie werden Affen für Tierversuche genutzt?
Diese Geschichte darf nicht vergessen werden. Die Äffin Stella verstarb 2013 im Labor in der Hirnforschung. In sechs Monaten holte Soko Tierschutz Undercover Tatsachen vor die Kamera, die bei Stern TV ausgestrahlt wurden: Für Versuchszwecke werden Affen Qualen und körperlichen Schäden unterzogen. Bis zum letzten Atemzug werden sie zu Tode experimentiert und noch darüber hinaus - die Verantwortlichen weisen jede Schuld von sich. Eine erschreckende Dokumentation. Du willst wissen wie solche Experimente ablaufen? Dann lies rein:
Update: 25.08.2026
Wie werden die Affen vorbereitet?
Das Leid beginnt in Zuchtanlagen. So gut wie alles ist möglich.
- Züchtung nach Masterplan: Jeder gewünschte Gendefekt und jede biologische Störung ist machbar.
- Bestellung auf Wunsch: Krankheiten, Alter und spezifische Merkmale werden exakt nach Laborvorgabe gezüchtet.
- Lieferung auf Abruf: Ein einfacher Anruf der Labore genügt und die maßgeschneiderten Versuchstiere werden umgehend geliefert.
Wie läuft Affenhirnforschung ab?
In der neurobiologischen Grundlagenforschung werden vor allem Rhesusaffen und Makaken eingesetzt.
- Fixierung: Die Affen werden über implantierte Bolzen mit dem Kopf fest an eine stählerne Vorrichtung geschraubt, damit sie sich nicht bewegen können. Über ein Bohrloch in den Schädel werden Elektroden in das Gehirn eingeführt.
- Zwang durch Durst: Über tagelangen Flüssigkeitsentzug werden die Tiere willensfügig gemacht. Nur wenn sie stundenlang Aufgaben am Bildschirm erfüllen, erhalten sie zur Belohnung winzige Mengen Wasser.
- Kein medizinischer Nutzen: Diese Versuche dienen primär der reinen Grundlagenforschung. Ein direkter medizinischer Nutzen für den Menschen ist in vielen Bereichen nicht gegeben.
- Schwere der Eingriffe: Sie sind mit schwerster Folter gleich zu setzen.
Aufgedeckt: Wie reagieren Labore?
Die Reaktionen nach verdeckten Ermittlungen laufen in der Regel überall gleich ab. Das aufgedeckte Institut versucht, das Hoheitsrecht über die öffentliche Meinung zurückzugewinnen. Um den eigenen Ruf zu schützen, greifen die Verantwortlichen auf ein bewährtes Muster aus drei Strategien zurück:
- Leugnung von Fehlern: Missstände werden vehement bestritten, kritische Fragen systematisch zerredet und belastendes Bildmaterial als „manipuliert“ oder „aus dem Kontext gerissen“ deklariert.
- Schuldverschiebung: Die Schuld am öffentlichen Druck und der Empörung wird den Tierschützern zugeschoben. Man stellt die Ermittler als „radikale Aktivisten“ dar, um das eigene System zu entlasten.
- Relativierung (Die Ja-aber-Masche): Es wird argumentiert, dass es sich bei den gezeigten Qualen nur um „bedauerliche Einzelfälle“ handelt oder dass die Versuche gesetzlich vorgeschrieben und für die menschliche Gesundheit unerlässlich seien.
Stellas Weg in den Tod
Mein Name ist Stella. Ich bin ein Rhesus-Affe und wurde auf einer Zuchtfarm in Ländern wie Mauritius oder Vietnam geboren hinter Gittern und Draht. ... Ich ahnte noch nicht für welch grausames Schicksal ich bestimmt bin. .... Als ich groß war, wurde ich zusammen mit anderen Affen im Flugzeug der Air France nach Europa transportiert. Meine Reise endete im Max-Planck-Institut in Tübingen. ... Ich bin schon länger totkrank und werde nun noch in einem letzten Experiment gequält, bevor sie mich endlich töten. … Denn ich bin froh wenn ich von meinen Qualen erlöst werde! Mein ganzes Leben lang habe ich nur Angst, Trauer, Schmerzen erfahren. Nun warte ich auf meinen sicheren einsamen Tod. Nach meinem Ableben lande ich in einer Mülltüte, in der ich entsorgt werde.
Stella, ein Rhesusaffe (Makaken), kam im Februar 2008 zur Welt. Ihr Geburtsort ist das Pharma-Unternehmen Novartis in Wien. Kurz nach ihrer Geburt wurde sie mit vierzig weiteren Affen nach Frankreich verkauft und November 2011 an das Max-Planck-Institut (MPI) nach Tübingen übergeben. Als Kennzeichen bekam sie die Nummer S11. Innerhalb von fünf Jahren unterlag sie mehrfachen Experimenten, sie überlebte dabei MRT-Scans, Narkosen und eine Tuberkulose-Epidemie, an der sechsundzwanzig Affen starben.
Juli 2013 wurde Stellas Kopf aufgebohrt und eine Ableitkammer implantiert. Mit dieser Kammer bekamen die Experimentatoren Zugang zu Stellas Gehirn. September 2013 erfuhr Stella eine schwere Infektion am Implantat, litt dadurch an Erbrechen und unterlag dann linksseitig einer irreversiblen Lähmung. In einer Kernspinuntersuchung stellte sich heraus, dass Stellas Gehirn schwerstgeschädigt war. Das Institut entschied sich dafür, Stella zu töten. Vor ihrer Tötung musste Stella sich einem 'Endversuch' unterziehen - sie verstarb unter dem Experiment.
Der Fall ging durch die Presse. April 2014 stellt MPI Tübingen die Affenversuche ein.
Debatten zum Fall MPI Tübingen
Stern TV schaute hin und stellte erneut Fragen. MPI Tübingen sieht die Schuld nach wie vor bei anderen. Ein Interview mit dem Verantwortlichen war nicht möglich.
Altersbeschränkt und nur auf YT verfügbar:
STERN TV REPORTAGEN
1 - Heimliche Aufnahmen am Max-Planck-Institut
youtu.be/MY03Tj3g6sw
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2 - Tierversuche: So reagiert das Max-Planck-Institut
youtu.be/CS8GMYWoL5U
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3 - Einstellung der Tierversuche am Max-Planck-Institut?
youtu.be/dKTGdc-c6s8
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4 - Anschuldigungen gegen Tierschützer
youtu.be/mQAUYyX_bGs
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5 - Weiterhin Forschung an Affen
youtu.be/dwG0cqhskRM
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6 - Affenversuche am MPI Tübingen eingestellt
youtu.be/gKyi81qio_c
SOKO REPORTAGE
Grundlagenforschung: Grundlegend falsch
https://youtu.be/5qQbQ_S3P6E
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hilf AFFEN-Transporte zu stoppen mit deiner UNTERSCHRIFT:
Verschiedene asiatische Airlines, Philippine Airlines und United Airlines sowie die ATSG (Air Transport Service Group) haben Transporte von Affen eingestellt. Doch es gibt andere Flugunternehmen, die weiterhin Affen in Versuchslabore transportieren und sich an dem Geschäft bereichern:
Egypt Air fliegt wieder Affen in den Tod!
Hilf mit das Leid zu beenden!
Hainan Airlines: Stoppt Affentransporte in Tierversuchslabore!