Feuchtigkeitspflege • das Essential Deiner Haut
Feuchtigkeit ist die Basis für gesunde Haut. Um die richtigen Booster zu bestimmen, solltest Du wissen, welche es gibt und welche Wirkungen sie haben.
Um die gesunde Funktionalität deiner Haut zu stärken, hilft Feuchtigkeit. Gesunde Haut kommt ohne Behandlung aus, angestrengte und gereizte Haut benötigt bereits eine passende Unterstützung. Ist die Haut dazu noch dehydriert, kommst du um Hydratisierungs-Booster nicht herum. Um die richtigen Hydratisierer für deine Haut bestimmen zu können, solltest Du wissen, welche es gibt und welche Wirkungen sie haben.
Hautfeuchtigkeit
Unsere Haut reguliert ihre natürliche Feuchtigkeit mit hauteigenen hydrophilen Substanzen, als Natural Moisturizing Factor (NMF) bezeichnet. Dahinter verbirgt sich ein Gemisch aus den Stoffwechsel-Produkten der Hornschicht - die sich aus Harnstoff, Milchsäure, Aminosäuren zusammensetzen, sowie Schweiß und Talg. NMFs erhalten die Feuchtigkeit in der Hornschicht und verhindern das Austrocknen.
Bei einer gestörten Hautbarriere, durch Alterung, aber auch durch Umwelteinflüsse, erfährt die Haut einen transepidermalen Wasserverlust (TEWL). Zum Ausgleich dieses Verlustes, werden kosmetischen Präparaten Substanzen zugesetzt.
Die Hydratisierung der Hornschicht soll verstärk und gleichzeitig das Bindevermögen des Hautwassers erhöht werden.
Ziel ist, die Produktion der Feuchtigkeit in der Dermis anzuregen und das Wachstum neuer Zellen in der Epidermis zu fördern.
Welche hautfreundlichen Hydratisierer es gibt, erfährst du in der Liste. - Die aufgeführten Spender sind ohne tierische Derivate und besitzen zellfördernde Eigenschaften.
Hydratisierer • Humectants
Gewonnen wird Hyaluron mittels Fermentation, aus Hefe oder Getreide. Außer bindenden Eigenschaften ist Hyaluron in der Lage, auch einen Film auf der Haut zu bilden, der den TEWL reduziert. Hyaluron gibt es in drei Molekülketten: kurz, mittel und lang. Je größer die Moleküle also sind, desto weniger dringen diese in die Haut. Kurzkettiges soll es bis in die Tiefe schaffen. Gute Produkte enthalten mindestens 2 Molekülketten, eine davon sollte kurzkettig sein.
Ceramide entstehen aus Membranlipiden (Phospoholipide und Sphingolipide). Sie werden in der Regel biotechnologisch aus Reis- oder Sojaöl mithilfe von Hefe generiert. Die häufigste Art, die wir in Kosmetika antreffen, ist Ceramide 3, auch Ceramide NP genannt.
Die aufgeführten Moisturizer sind förderlich bei trockener Fetthaut (der es an Feuchtigkeit mangelt), dehydrierter und welkender, gereifter Haut.
Eine ideale Basis für die Aufnahme eines hydratisierenden Serums ist eine gründlich vorbereitete Haut. Dazu gehören die Gesichtsreinigung, aber auch Maßnahmen wie eine Mikrodermabrasion, die besonders gut die alten Hautzellen abträgt, sorgt für eine verbesserte Aufnahme von Seren und deren Wirkstoffe.
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